Vergütungsgewährung nach Marktlage: Nach der Einführung des Sachkundenachweises werden Vergütungstabellen nicht mehr gebraucht

Die Länderjustizminister sind ihrem mittelfristigen Ziel nähergekommen, in ihren Haushalten den Vergütungsaufwand zu senken. Der Faktor „Anzahl der vergüteten Betreuungen“ verliert an Bedeutung, wenn im Zusammenspiel von Gerichten und Behörden ab 2023 zunehmend Betreuerbestellungen unter Verweis auf „andere Hilfen“ unterbleiben. Beim Faktor „Vergütungsaufwand pro Fall“ wird es etwas länger dauern,

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Wahlfreiheit zwischen Sozialhilfe und Wohngeld

Mittellose nicht erwerbfähige Menschen können wählen, ob sie Sozialhilfe statt Wohngeld beziehen. Das Bundessozialgericht hat mit Urteil vom 30.3.2021 (B 8 SO 2/20 R) den Sozialhilfeträgern untersagt, mittellose Antragsteller auf die vorrangige Beantragung von Wohngeld zu verweisen.

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Sachkundenachweis – wirklich eine Anerkennung des Betreuerberufs?

Ab 2023 kann als Berufs- oder Vereinsbetreuer neu nur tätig werden, wer im Rahmen des Registrierungsverfahrens einen Sachkundenachweis erbringt. Das gilt auch für diejenigen, die schon seit dem 1.1.2020 berufsmäßig tätig, sie müssen bis Jahresende 2023 den Sachkundenachweis erbringen. Befreit davon sind nur die schon vor dem 1.1.2020 beruflich Betreuenden,

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Besondere oder ambulant betreute Wohnform der Eingliederungshilfe?

Klärung durch Berufsbetreuer auch im eigenen Vergütungsinteresse Auch Wohnformen nach § 42a Abs. 2 S. 1 Nr. 2 SGB XII, die an die Stelle der bis 2019 bestehenden stationären Einrichtungen der Eingliederungshilfe nach dem 6. Kapitel des SGB XII treten, fallen ab 2020 unter dem Begriff der stationären Einrichtung i.S.v.

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