Schutz und Versorgung, nicht nur Selbstbestimmung

Was brauchen betreuungsbedürftiger Menschen in der gegenwärtigen COVID-19-Krise und danach? COVID-19 macht vor den rechtlich betreuten Menschen und insbesondere deren Betreuerinnen und Betreuern nicht halt und wirkt sich auf den Dienstbetrieb in den Betreuungsbüros und Betreuungsvereinen aus. Wir wissen nicht, wie viele Menschen an und mit Covid-19 noch erkranken und

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Besuchsverbote und das Recht Betroffener auf persönliche Erfüllung der Besprechungspflicht

Für stationäre Einrichtungen, in denen rechtliche betreute Menschen leben, gelten in allen Ländern Besuchs-/Betretungsverbote zu deren Schutz und zum Schutz der Pflege- und Betreuungskräfte. Das bedeutet auch, dass Besuche von rechtlichen Betreuern in den Einrichtungen (und besonderen Wohnformen der Eingliederungshilfe) grundsätzlich unzulässig sind – und Betreuer dies akzeptieren, weil es

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Unverbrauchte Barbeträge beim Heimträger bunkern – keine gute Idee

Betreuer müssen auf bestimmungsgemäße Barbetragsverwendung hinwirken Der Betroffene lebte in einem vollstationären Pflegeeinrichtung und erhielt neben Leistungen der Hilfe zur Pflege einen Barbetrag gem. § 27b SGB XII. Dieser wurde auf ausdrücklichen Wunsch seines Betreuers vom Sozialhilfeträger an den Heimträger überwiesen, der ihn für den Betroffenen verwaltete. Der Betreuer ließ

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Parteienstreit um Betreuungsrechtsreform?

Politiker äußern sich unterschiedlich zu Betreuerqualifikation Zwischen der Union und der SPD zeichnet sich ein Streit um die Betreuungsrechtsreform ab. Der Vorstand des Bundeverbandes der Berufsbetreuer (BdB) hatte unmittelbar vor Beginn der Viruskrise in Gesprächen mit zwei wichtigen Akteuren im Gesetzgebungsprozess für gesetzlich geregelte Qualifikationsanforderungen an Berufsbetreuer auf Hochschulniveau geworben.

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